Im Test: Mini Coupé
Neues vom Mini: Es gibt zwei neue Modelle. Dabei handelt es sich um ein zweisitziges Coupé. Ab 1. Oktober wird es das neue Modell beim Autohändler erhältlich sein. Ab Frühjahr 2012 wird es dann auch den zusätzlichen Stoffdach-Roadster von Mini geben.
Beim neuen Modell haben wir eine flachere Front-und Heckscheide, dazwischen ein drei Zentimeter niedrigeres Dach. Klingt gar nicht nach Mini? Stimmt. Sonst doch eher im strengen Kasten-Design, überrascht Mini jetzt mit einem leicht revolutionären Design. So besitzt dieser einen Drei-Box-Aufbau mit kleinerem Dachpavillon und betont dreidimensionalen Flächen. Doch wer das klassische beim Mini vermissen sollte, sei getröstet. So gibt es auch beim Coupé die typischen in die äußersten Ecken platzierten Räder. Auch in der Innenausstattung merkt man sofort, dass man sich in einem Mini befindet, sodass immer noch die standardisierte Möblierung vorzufinden ist.
Der Kofferraum ist mit seinen 280 Litern Fassungsvermögen wirklich großzügig ausgestattet, sodass dort für Mini-Verhältnisse eine Menge hineinpasst.
Das Gewicht des neuen Modells hat sich im Gegensatz zu seinen Vorgänger um rund 25 Kilo erhöht, was ihn dadurch etwas unbeschwerter über die Straßen flitzen lässt. So befindet sich vorn auch eine straffere Dämpferabstimmung und ein dickerer Stabilisator, welche die Agilität des Minis ungemein fördern.
Insgesamt bringt der Mini Coupé 211 PS mit, was nicht gerade wenig ist und ein ordentliches Beschleunigen und Reifenscharren verspricht.
Der Mini hat es geschafft zu überzeugen und man möchte gern noch die ein oder andere Testfahrt in ihm absolvieren. Bequem, sportlich und innovativ – Das beschreibt den neuen Coupé wohl am besten und lässt einen schon ganz neugierig auf die Roadster Version im Frühjahr werden. Bis dahin kann man sich jedoch noch hoffentlich gedulden indem man mit dem Mini die eine oder andere Spritztour dreht.
